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Im August und September braucht man gar nicht viele Worte, um etwas zum Thema Mobiles Leben los zu werden. Das eigens aufgenommene bewegte Bild ist gefragt. Beim Wettbewerb „Young Mobile Films“ kann man einfach seinen Handy- oder sonstigen Amateurfilm einsenden und los geht’s: Mehr dazu unter

http://www.zukunftmobil.de/?id=253#1569

Hier mal ein abstrakt gemeinter Beitrag über eine außerordentlich klimaschonende Fortbewegungsweise, leider für den Menschen zur Nachahmung nicht effektiv genug. Aber trotzdem: Film ab!

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….Nein, das ist nicht Oma Meiers Wohnzimmer! Das ist 1.-Klasse-Zugabteil in der Transsibirischen Eisenbahn.

Und mit einer Person sollte man sich auf der Reise von Moskau nach Peking besonders gut stellen:

Die wichtigste Person im Zug ist der Zugsschaffner (‘provodnik’) bzw. die Zugsschaffnerin (‘provodnitsa’), welche jeweils im ersten Abteil jedes Wagens wohnt. Sie ist für die Sicherheit und Sauberkeit des Abteils und des Zuges verantwortlich und ist den Reisenden gerne auch bei allen Dingen behilflich. Gegen eine Tafel Schokolade oder ein kleines Entgelt bekommt man Tee, Kaffee und kleinere Süßigkeiten sowie Geschirr.  

Schreibt zumindest ein schweizer Individualreisen-Anbieter. Und: In den Sommermonaten sind die Zugtickets in Russland um dreißig Prozent teurer. Was soll’s? Fragt sich der Globetrotter  - ohne Frostbeulen lässt sich die Reise von Moskau und Peking leichter genießen….

Klingt auf jeden Fall nach Abenteuer…


http://www.studyrussian.com/MGU/transsib_individuell.html

Heir einige Infos zum Fahrplan der EU in Sachen nachhaltige Mobilität:

In China und anderen Ländern mit hohem Wachstum, die eine weniger strenge Gesetzgebung zur Luftreinhaltung als die EU haben, ist ein starker Anstieg privater Verkehrsmitteln festzustellen. Dieser Erfolg gibt Anlass, sich über die Umweltauswirkungen – wie Staubildung, Luftverschmutzung, durch Fahrzeugnutzung bedingte Krankheiten und Lärmbelastung – ernsthaft Sorgen zu machen.

Hinzu kommt, dass 90 Prozent des Straßen-, Schienen-, Luft- und Seeverkehrs von Öl abhängig sind, obwohl diese Rohstoffquelle langsam versiegt. Nach 100 Jahren Erdölgewinnung werden nur noch wenige neue Erdölreserven gefunden. Sollte das Angebot zurückgehen und die Nachfrage weiterhin ansteigen, wird die Welt einen ernsten Ölmangel erleben. Dies könnte auch, Experten zufolge, zu einem erheblichen Anstieg der Ölpreise führen.

Diese Erwägungen haben die EU dazu veranlasst, das Ziel der Entkoppelung von Wirtschafts- und Verkehrswachstum external zu formulieren. Die EU hat bereits Gesetzesentwürfe- und initiativen vorgelegt, die den Umstieg auf umweltverträglichere Autos vorantreiben, und gleichzeitig nachhaltige Beförderungsmittel und den Umstieg auf andere Verkehrsmittel (Züge, Binnenschifffahrt, öffentliche Verkehrsmittel und Fahrräder), fördern sollen (siehe auch unser LinksDossier zur nachhaltigen Mobilität).

Das Interesse an umweltverträglicheren Fahrzeugen und Treibstoffen ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Der Ausstoß aus Benzin- und Dieselmotoren ist im Laufe des letzten Jahrzehnts, nicht zuletzt aufgrund der EU-Gesetzgebung, erheblich zurückgegangen und wird auch künftig weiter zurückgehen.

fahrrad-vor-palast.jpgSeit neuestem stellt die Stadt Paris mehr als 10.000 Mieträder zur Verfügung. Damit entpuppt sich die französische Hauptstadt als Schlaraffenland für Fahrradlose, denn die Mietgebühr beträgt läppische 30 Euro im Jahr. An 750 Stationen in der Stadt kann der Mieter sein Rad danach wieder abgeben.

fahrrad-paris.jpgParis toppt also mal eben Berlin, in dem ja immerhin auch die silber-roten Leih-Flitzer der Bahn angeboten werden.

Besonders auf Reisen befindliche Amerikaner trifft kann man euphorisch radelnd auf Berliner Straßen an. Im Sommer versteht sich. Am liebsten sind sie – mit einem Guide und in Grüppchen – anscheinend in Mitte unterwegs. Tja ja, zum ersten Mal ein City Centre ohne Auto zu befahren kann ganz schön aufregend sein!

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Mehr dazu im Blog vom tagesspiegel http://www.fensterzumhof.eu/author/henning-onken

Rad-Spannerei blog vom Fahrradkollektiv Admiralstraße in Kreuzberg

bankwatch.jpgEIB-Gelder von 1996 – 2005: unklug verteilt??

„Lost in Transportation“. Ein Titel, unter dem der Bericht einer NGO namens „CEE Bankwatch Network“ im März 2007 veröffentlicht wurde. Der Autor dokumentiert die Verwendung von 112 Millionen Euro, durch die Europäischen Investitionsbank (EIB).

Genauer gesagt, die Summe, die im Zeitraum von 1996 bis 2005 in europäische Transport-Aufgaben investiert wurde.

Yet, as this report details, the EIB’s transport related operations follow the EU’s transport policy selectively at best, and more often jeopardize than contribute to the achievement of specific Community commitments such as those on combating climate change or limiting the environmental impacts of the transport sector.”

Ein Zitat aus der Einleitung als kleiner Vorgeschmack auf das Dokument, das im Netz zum ansehen oder herunterladen bereit steht:

http://bankwatch.org/documents/lost_in_transport.pdf

Fazit des Berichts: Die zur Verfügung gestellten Mittel wurden anders eingesetzt, als man sich das zu Zeiten des Klimawandels wünscht. Recherchen haben ergeben, dass die EIB der Auto-Industrie einen dreimal so hohen Betrag leiht als sie den restlichen industriellen Transport-Sektoren zukommen überweist.

31% der gesamten EIB-Gelder flossen, so der Bericht, weltweit in die Automobil-Branche. Das finden die Autoren unfair und mahnen an:

Die Verteilung der Mittel wurde den Transport-Prioritäten der EU vorne und hinten nicht gerecht, weil die EIB die fortschrittlichsten, umweltschonendsten Transportmittel – den Schienenverkehr und das öffentliche Transportwesen allgemein – vernachlässigt habe. Auch die vom EIB ermöglichte Investitionen in den Luftfahrt-Sektor als „already heavily subsidised and the fastest-growing source of CO2 emissions in the EU“ seien fernab von EU-Interessen und einer gerechten Verteilung nach umweltpolitischen Maßstäben. Die Fluggesellschaften bekamen demnach die größten Stückchen des Kuchens ab.

Eigentlich sollten die Fördergelder ganz anders verteilt werden.

Die Förderung der Schienenwege, der öffentlichen Verkehrsmittel in den Städten, des intermodalen Transport und der Investition in die Forschung und Entwicklung umweltschonender und sicherer Technologien - das sei das Paket, was die EIB finanziell zu tragen habe, findet die kritische NGO.

Richtig so, oder?

Weil man sich auf dieser Domaine bislang leider anmelden muss, um einen Kommentar abgeben zu können, habe ich einen Gast-Account eingerichtet, mit dem Sie jederzeit einen Kommentar schreiben können:

kommentare
gast123

Ihren User-Namen und/oder URL können Sie ja in das Textfeld einfügen. Bis dann!

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..nachdem ich heute im Netz den Solar-Trabant gefunden hatte, musste der sofort mit in den Blog. Der ist jawohl einsame Spitze!

Die Solarzellen auf dem Dach sind nur Show. Sie bringen höchstens 10 Kilometer Fahrstrecke an einem sonnigen Tag. Dafür bringen sie den Besitzer des Fahrzeugs Dr. Schulze schnell ins Gespräch. Der Stand der Technik ist der, dass ein Solarfahrzeug zur Zeit immer mit Batterie fahren wird. Diese Batterie wird dann mit Solarstrom geladen und somit wird die Mobilität CO2-neutral.

Mehr dazu unter: http://umgebungsgedanken.momocat.de/

 

Laura Palmer aus Lynchs Twin Peaks ist ja die angebliche schönste Leiche der Hollywood-Filmgeschichte.

Aber Louis Palmer – das ist wieder jemand anderes:

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Am 3. Juli ist der Abenteurer mit seinem Solar-Taxi mit maximal 90 km/h in Luzern los gedüst.

Ein Kindheitstraum wird für ihn wahr, wenn er, unterstützt von Sponsoren, für 16 Monate auf Weltreise geht.
Auf dem Anhänger, den Louis von Stadt zu Stadt hinter sich herzieht, befinden sich Solarzellen, zwei Hochleistungsbatterien im Gefährt liefern den Strom für sein Mobil.
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Wenn man mal Louis’ Reiseberichte der vergangenen Jahre liest, ist er eigentlich das wandelnde Beispiel für ein Modell der so genannten Multimodalität, der Fortbewegung mit unterschiedlichen Verkehrsträgern:

* 1994/5 fuhr er mit dem Fahrrad 10.180 km durch Afrika
* 1996 Flog er 6000 km über den USA in einem Ultra-Leicht-Flugzeug
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* 1998 Überquerte er Argentinien, Uruguay und Brasilien mit dem kleinsten Flugzeug (ebenfalls ein Ultralight Airplane), das jemals über Südamerika geflogen ist
*1999 nahm er am World Solar Challenge in Australien teil (bei dem man „mit Teams aus 20 Ländern beweisen wollte dass es auch ohne fossile Brennstoffe vorwärts geht“)
* 2001 fuhr er mit dem Auto (uiuiu, das passt aber nicht so gut zum klimafreundlichen Motto!) Von Luzern nach Nepal

Sein Motto: No petrol? No problem.

Und: Mein Ziel ist es zu beweisen, dass man mit solch einem Fahrzeug sogar um die Erde fahren kann. Betrieben mit der Kraft der Sonne. Start: Anfang Juli 2007 in Luzern. 50’000km. 50 Länder. 15 Monate. 5 Kontinente.

Mehr Infos zum Solar-Taxi, Bilder und Vodcasts über die Mobilitäts-Rekorden des mutigen Louis finden Sie unter:


http://www.louispalmer.ch/

Die Weltbevölkerung strömt vom Land in die Stadt, und immer mehr Städte schwillen zu gigantischen Mega Cities an. 35 Millionen wohnen derzeit in Mexico City, durschnittlich wachsen die Städe jeden Tag um 180.000 Einwohner, besonders Asiens Einwohnerzahl explodiert. Bombay, Dhaka und Lagos werden schon 2017 zu den zehn fünf größten Städten der Welt gehören.

Traurig ist die Bilanz und sind die Prognosen von UN-Habitat in dem Bericht „State of the World’s Cities Report 2006/7“, wonach pro Jahr 27 Millionen Menschen neu in den Slums der Großstädte landen.

Und in Japan? Nun, Japans Hauptstadt ist zwar auch ziemlich überfüllt – besonders in der Rush Hour – aber die Armut hält sich zum Glück in Grenzen. Im Paradies der High Tech Handy-Besitzer, des Cyber Space und der Hello Kitty Fans – macht sich die Überbevölkerung lediglich in der U-Bahn bemerkbar. Wie gut, dass freundliche Helfer schnell zur Seite stehen…

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„Mit dem Boot da! Nee! Damit fahre ich nicht. In so ner Nussschale doch nicht!“ meinte meine Freundin Jenny damals bei Klassenausflug im Hamburger Hafen. Empört drehte sich darauf ein bäriger Mann im Strickpulli zu uns um: „Boaarkasse heißt doas!“ Von jenem Tag an wussten wir ein für alle Mal, dass die Nussschale keine Nussschale ist, sondern eben eine Barkasse.

Für uns war es damals etwas besonderes, dass wir mit dem Boot fahren wollten. Denn die gewöhnliche Landratte vergisst die Schifffahrt als mögliche Variante der Fortbewegungsweise schon einmal. Autofahrt, Bahnfahrt, Busfahrt und Radfahrt zieht sie eigentlich eher in Betracht. Abgesehen von Ausflugstouren und Seevergnügen der besonderer Art bewegen sich im Großen und Ganzen doch eher Güter als Menschen auf dem Meer. Ganz anders sieht es da beim Güterverkehr aus. Die Container-Schifffahrt boomt. Nicht nur die Weltflotte und die Schiffe sind so groß wie noch nie, sondern auch die Häfen platzen aus allen Nähten.

Die Containerbranche zählt zu den florierendsten Wirtschaftzweigen der letzten Jahre. In den weltgrößten Containerhäfen Hongkong und Singapur werden im Jahr mehr als 23 Millionen TEU (20-Fuß Standard-Container) umgeschlagen. Und die Häfen wachsten ständig weiter. Der Hamburger Hafen, mit 8,9 Millionen TEU Jahresumschlag in 2006 der achtgrößte Containerhafen der Welt, legt beim Containerumschlag ständig in zweistelligen Raten zu.

Hier einige Zahlen zur europäische Schifffahrt:

  • 25% der Weltflotte segelt unter der Flagge eines EU-Mitgliedstaates.
  • Insgesamt 40% der Flotte wird von den EU-Unternehmen kontrolliert, fast 90% der Exportgüter und 40% der innereuropäischen Güter werden auf dem Seewege transportiert.
  • Ungefähr 1 Milliarde Tonnen Erdöl passieren Jahr EU-Häfen und europäische Gewässer.
  • Jährlich werden 350 Millionen Passagiere von europäischen Schiffen befördert.

http://www.euractiv.com/de/verkehr/sicherheit-seeverkehr/article-157064

Und – die Schattenseite der Seefahrt: Jährlich verunglücken über 1000 Schiffe und 3000 Menschen kommen ums Leben.

Wenn Schiffe gegen internationale Sicherheitsregeln verstoßen und tonnenweise Dreck zu Wasser lassen, hat das verheerende Auswirkungen auf die Umwelt und schädigt die Fischerei- und Tourismusbranche. 2002 geriet der Tanker „Prestige“ vor der Spanischen Küste in Seenot. Er verlor mehr als 63.000 Tonnen Schweröl und verursachte die bislang schlimmste Umweltkatastrophe Spaniens.

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Luftaufnahmen von schwarzen Ölteppichen hat man da vor Augen. Neuerdings versucht die EMSA – die Europäische Agentur zur Sicherheit des Seeverkehrs – mit Satellitenbildern, Sündenböcke aufzuspüren und zur Verantwortung zu ziehen. Zu spät für die Umwelt natürlich, aber zur Vermeidung Minderung der Verschmutzungen allgemein sicherlich ein kleiner Schritt nach vorn.

Kreuzfahrtschiffe! Die schwimmenden Komfort-Hotels und deren Auswirkungen auf das Klima sind wieder ein neuer Themenabschnit…

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