Im August und September braucht man gar nicht viele Worte, um etwas zum Thema Mobiles Leben los zu werden. Das eigens aufgenommene bewegte Bild ist gefragt. Beim Wettbewerb „Young Mobile Films“ kann man einfach seinen Handy- oder sonstigen Amateurfilm einsenden und los geht’s: Mehr dazu unter
Hier mal ein abstrakt gemeinter Beitrag über eine außerordentlich klimaschonende Fortbewegungsweise, leider für den Menschen zur Nachahmung nicht effektiv genug. Aber trotzdem: Film ab!
….Nein, das ist nicht Oma Meiers Wohnzimmer! Das ist 1.-Klasse-Zugabteil in der Transsibirischen Eisenbahn.
Und mit einer Person sollte man sich auf der Reise von Moskau nach Peking besonders gut stellen:
Die wichtigste Person im Zug ist der Zugsschaffner (‘provodnik’) bzw. die Zugsschaffnerin (‘provodnitsa’), welche jeweils im ersten Abteil jedes Wagens wohnt. Sie ist für die Sicherheit und Sauberkeit des Abteils und des Zuges verantwortlich und ist den Reisenden gerne auch bei allen Dingen behilflich. Gegen eine Tafel Schokolade oder ein kleines Entgelt bekommt man Tee, Kaffee und kleinere Süßigkeiten sowie Geschirr.
Schreibt zumindest ein schweizer Individualreisen-Anbieter. Und: In den Sommermonaten sind die Zugtickets in Russland um dreißig Prozent teurer. Was soll’s? Fragt sich der Globetrotter- ohne Frostbeulen lässt sich die Reise von Moskau und Peking leichter genießen….
Heir einige Infos zum Fahrplan der EU in Sachen nachhaltige Mobilität:
In China und anderen Ländern mit hohem Wachstum, die eine weniger strenge Gesetzgebung zur Luftreinhaltung als die EU haben, ist ein starker Anstieg privater Verkehrsmitteln festzustellen. Dieser Erfolg gibt Anlass, sich über die Umweltauswirkungen – wie Staubildung, Luftverschmutzung, durch Fahrzeugnutzung bedingte Krankheiten und Lärmbelastung – ernsthaft Sorgen zu machen.
Hinzu kommt, dass 90 Prozent des Straßen-, Schienen-, Luft- und Seeverkehrs von Öl abhängig sind, obwohl diese Rohstoffquelle langsam versiegt. Nach 100 Jahren Erdölgewinnung werden nur noch wenige neue Erdölreserven gefunden. Sollte das Angebot zurückgehen und die Nachfrage weiterhin ansteigen, wird die Welt einen ernsten Ölmangel erleben. Dies könnte auch, Experten zufolge, zu einem erheblichen Anstieg der Ölpreise führen.
Diese Erwägungen haben die EU dazu veranlasst, das Ziel der Entkoppelung von Wirtschafts- und Verkehrswachstum zu formulieren. Die EU hat bereits Gesetzesentwürfe- und initiativen vorgelegt, die den Umstieg auf umweltverträglichere Autos vorantreiben, und gleichzeitig nachhaltige Beförderungsmittel und den Umstieg auf andere Verkehrsmittel (Züge, Binnenschifffahrt, öffentliche Verkehrsmittel und Fahrräder), fördern sollen (siehe auch unser LinksDossier zur nachhaltigen Mobilität).
Das Interesse an umweltverträglicheren Fahrzeugen und Treibstoffen ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Der Ausstoß aus Benzin- und Dieselmotoren ist im Laufe des letzten Jahrzehnts, nicht zuletzt aufgrund der EU-Gesetzgebung, erheblich zurückgegangen und wird auch künftig weiter zurückgehen.
Wer bloggt denn hier?
Herzlich Willkommen. Ich bin Silke König, Autorin dieses Blogs. Ein Blog von berlinpolis, in dem sich alles rund um unser mobiles Leben und den Klimaschutz dreht.