Also. Es ist amtlich mit den grünen Taxis für New York. Auf der „Achse des bösen Klimawandels“, in den USA nämlich (George Bush handelte sich diesen netten Titel ein. Und zwar 2001 nach dem US-amerikanischen „Nein“ zum Kyoto Protokoll) tut sich etwas. Grüne Taxis für New York. Immerhin.

Und bei uns? Wer und wo und wann machen wir den Anfang für einen Co2-ärmeren Verkehr? Von „exzessivem Gebrauch“ an Privatautos spricht man, wenn man in der EU-Kommission für Verkehr über Europas Verkehrsverhalten debattiert.
Lärm, Abgase und eine steigende Zahl von Verletzten und Verkehrstoten haben politische Diskussionen veranlasst, denen – der Klima-Debatte sei Dank – jetzt Taten folgen sollen.
Ein Verkehrs-Kontrollsystem in Europa solle her. Mit „grüneren Transportmethoden“ und einem Fokus auf mehr Sicherheit auf den Straßen. Fragt sich nur, ob man sich lediglich auf den Auto-Verkehr konzentriert oder endlich auch die umweltschonenderen Verkehrsmittel – Busse, S-Bahnen, U-Bahnen und Züge und auch den Bau von sicheren Fahrradwegen – unterstützt! Die Londoner Regierung, die überquellenden Straßen der bunten Metropole vor Augen, griff als erste durch und bat Autofahrer im Stadt-Zentrum zur Kasse. Im Februar 2003 führten die Briten eine Staugebühr für Londons Innenstadt ein.
In Deutschland laufen erste Umfragen zur Abstimmung: „Sind Sie für eine PKW-Maut auf deutschen Straßen?“
- „Nein“, meinen die meisten, die an ersten Online-Umfragen teilgenommen haben. Kosten würden nur umgelegt, eine riesige Summe für Verwaltungs- und Technik- Kosten käme auf uns zu, die Besteuerung für Autofahrer liefe ins Unermessliche. Verständliche Sorgen und nachvollziehbare Argumente.
Und Sie? Finden Sie die PKW-Maut sinnvoll?
